Das Institut Slovenik ist eine bedeutende päpstliche Institution, in der viele Theologiestudenten aus Slowenien, die in Rom studierten, untergebracht waren.
Die tägliche Eucharistiefeier wurde vor dem Bild von Maria Hilf gefeiert.
Aus der Geschichte folgendes:
Das Bild von Maria Hilf aus Brezje, ein Werk des akademischen Malers Leon Koporc, begleitete den Slowenik von Anfang an. Es wurde im Herzen des Instituts, im Altarraum der Kapelle des Instituts, die Maria Hilf geweiht ist, aufgestellt. Das Bild wurde erstmals während des slowenischen Wallfahrtsjahres am 8. Dezember 1975 gekrönt. Bei der feierlichen Messe zelebrierten der Bischof von Maribor, Dr. Maksimilijan Držečnik, Dr. Janez Jenko und fünf Priester. Nach der Predigt von Bischof Jenko krönte Bischof Držečnik das Bild von Jesuskind und Maria. Dabei erwähnte er, dass die Krone als Gnadengeschenk von Papst Paul VI. den Slowenen geschenkt wurde und bat darum, dass auch wir eines Tages durch Jesus und Maria in himmlischer Herrlichkeit gekrönt werden. Die ersten Kronen wurden in den folgenden Jahren gestohlen. Beim slowenischen Pilgerweg nach Rom trafen sich die Pilger unter der Führung der slowenischen Bischöfe am 17. Oktober 1979 mit dem Heiligen Vater. Bei dieser Gelegenheit segnete Papst Johannes Paul II. die neuen Kronen und krönte mit ihnen das Bild von Maria Hilf. Papst Johannes Paul II. besuchte das Bild im Slowenik anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Instituts, als er am 22. November 1990 in der renovierten Kapelle des Instituts eine Messe feierte (vgl. B. RUS, „Slowenik und die slowenische römische Gemeinschaft“, in Ob fünfzig Jahren des Päpstlichen Slowenischen Instituts in Rom (Hrsg. E. ŠKULJ), Družina, Ljubljana 2010, 163-210, besonders 177-200).