Marijina svetišča

Nicht nur ein einziges Heiligtum. Christen nehmen Maria so sehr als Vorbild, dass sie diesen Wunsch in ganzen Landschaften zum Ausdruck bringen möchten. Kapellen, die Maria geweiht sind, prägen unsere Landschaft.

Wir Slowenen haben Maria, unsere Mutter im Glauben, schon immer geliebt. So ist es in ganz Europa, denn ihr sind die meisten Kirchen Europas geweiht.

Von anderen Marienheiligtümern

Das Netzwerk der europäischen Marienheiligtümer

Der Lourdes-Bischof Msgr. Jacques Perrier lud im Jahr 2003 die Rektoren von 15 europäischen Marienheiligtümern zur Vernetzung ein. Er wählte vor allem nationale Heiligtümer aus und fügte zwei Jahre später, als Papst Johannes Paul II. die lichtreichen Geheimnisse des Rosenkranzes einführte, fünf weitere hinzu. So sind heute nach dem Vorbild der zwanzig Geheimnisse des Rosenkranzes insgesamt 20 Heiligtümer im Netzwerk der europäischen Marienheiligtümer verbunden.
Jedes Jahr versammeln sich die Vertreter der Heiligtümer zu Studientagen, bei denen sie über die Pastoral der Pilger und Besucher der Marienheiligtümer nachdenken. Sie tauschen gute Erfahrungen aus und weisen auch auf Herausforderungen und Gefahren hin.
Es wird festgestellt, dass die Besuche von Wallfahrtsheiligtümern stetig zunehmen und damit auch die Bedeutung dieser spirituellen Zentren wächst. Die Themen unserer Vorträge und Gespräche betreffen vor allem Fragen rund um das Sakrament der Versöhnung, die Neuevangelisierung und den Geist des Dienens.
Wenn Sie Lourdes besuchen, können Sie in der unterirdischen Basilika des heiligen Papstes Pius X. die ausgestellten Bilder aller zwanzig Marienheiligtümer sehen. Auf der Burg von Lourdes gibt es zudem eine Ausstellung, die die kurze Geschichte jedes einzelnen Wallfahrtswegs präsentiert.

In das Netzwerk der europäischen Marienheiligtümer sind folgende Heiligtümer eingebunden:

An den folgenden Treffen haben auch die Vertreter von Brezje aktiv teilgenommen:

2003 Lourdes

2004 Fatima

2005 Mariazell
2006 Knock

2007 Vilnius

2008 Zaragoza

2009 Częstochowa

2010 Gibraltar

2011 Walsingham

Das slowenische Land ist mit Marienkirchen übersät. Den wichtigsten Platz unter ihnen nehmen das Nationale Heiligtum und die diözesanen Heiligtümer ein.

Das slowenische Nationale Marienheiligtum ist die Basilika Maria Hilf in Brezje. Dieses Heiligtum ist zugleich das Diözesanheiligtum der Erzdiözese Ljubljana.

Die Erzdiözese Maribor verehrt Maria besonders auf dem Ptujska Gora. Dieses Heiligtum ist auch das Diözesanheiligtum dieser Erzdiözese.

Die Diözese Novo mesto wählte bei ihrer Gründung das Heiligtum Zaplaz.

Das alte Heiligtum auf dem Heiligen Berg (Sveta Gora) bei Görz ist das Diözesanheiligtum der Diözese Koper.

Die Diözese Celje verehrt die Gottesmutter in Petrovče.

Wir Slowenen verehren Maria sehr. Auch zu vielen anderen, kleineren Heiligtümern pilgern wir gerne.

Slowenische Marienheiligtümer