Im Oktober 2008 wurde das Bild von Maria Hilf in der Pfarrkirche unserer lieben Fatima-Göttin in Lomas del Mirador, Argentinien, feierlich aufgestellt. Die Initiative zur Aufstellung kam von Pfarrer Pablo Caruso, da die slowenische Gemeinschaft, die in diesem Teil von Buenos Aires lebt, eng mit der Entstehung der Kirche im Jahr 1960 verbunden ist. Die Kirche wurde vom Architekten Marjan Eiletz erbaut, das Kreuz wurde vom Maler und Bildhauer Ivan Bukovec gefertigt und die Glasfenster stammten vom Künstler Marko Jerman. Die slowenische Gemeinschaft aus der Region half sowohl finanziell als auch mit Arbeitseinsatz. An der Feier nahmen der Botschafter der Republik Slowenien in Argentinien, Prof. Avguštin Vivod, mit seiner Frau, der Ehrenkonsul der Republik Slowenien, Herman Zupan, mit seiner Frau und die Präsidentin des Vereins Zedinjena Slovenija, Alenka Jenko Godec, teil.
Die Zeremonie fand am Samstag, den 25. Oktober, abends statt. Die Messe wurde von Pfarrer Pablo Caruso zelebriert, und mit ihm feierten der Delegierte der slowenischen Seelsorger in Argentinien, Mons. Jure Rode, Nestor Sato und der Lazarist Pavle Novak. Der Diakon Janez Perharič wirkte ebenfalls mit. Während der Messe sang der Chor unter der Leitung von Marcelo Brula. In der Predigt betonte der Pfarrer die Bedeutung der Initiative für den Kirchenbau. Er sagte, dass neben der Kirche auch die Pfarrschule entstanden sei, die heute von 1800 Kindern besucht wird. Im Rahmen der Schule gibt es auch ein Sportzentrum, das regelmäßig von etwa 500 Familien genutzt wird (die Turnhalle dieses Zentrums trägt den Namen „Gimnasio padre Felipe“ zu Ehren des slowenischen Priesters Filip Žakelj, der nach seiner Pensionierung bis zu seinem Tod dem Pfarrer half und bei den Gemeindemitgliedern sehr beliebt war). Der Pfarrer verglich die Pfarrgemeinde mit einem großen Baum, der aus einem vor mehr als vierzig Jahren gepflanzten Samen gewachsen ist und unter dessen Schatten die Gläubigen heute Zuflucht suchen. Er betonte, dass die Aufstellung des Bildes von Maria Hilf eine Hommage an die slowenische lokale Gemeinschaft sei, die von Maria Hilf in entscheidenden Momenten ihres Lebens begleitet und geschützt wurde, als sie aus ihrer Heimat fliehen mussten, in Flüchtlingslagern überlebten und sich den Bedingungen im neuen Heimatland anpassen mussten.
Nach der Kommunion fand die feierliche „Krönung“ statt. Maria Hilf hat nun ihren Platz in der Pfarrkirche „Nuestra Señora de Fátima“ (Unsere Liebe Frau von Fatima) und im Herzen nicht nur der slowenischen Gläubigen, sondern aller, die dorthin kommen. Vor dem Segen wurden auch die Grüße von Kardinal Rode und Erzbischof Uran übermittelt. Die Zeremonie endete mit dem feierlichen Lied „Maria skoz’ življenje“. Die Gedenkbildchen wurden als Geschenk des Nationalheiligtums Maria Hilf in Brezje verteilt. Die gesamte Zeremonie wurde live vom katholischen Radiosender Radio Sintonía übertragen.